Was ist Soccergolf?

Soccergolf

Soccergolf hat seinen Ursprung in Schweden, die ersten Anlagen dort entstanden in den 1980er Jahren. Inzwischen ist der Sport sehr populär geworden. Die erste Anlage in Deutschland entstand im Juli 2006 in Rheinland-Pfalz. Seither haben sich mehr als 30 Anlagen etabliert. Es werden mittlerweile Welt- und Europameisterschaften ausgetragen. Die diesjährige 9. EM findet im September in Inzell statt.

Soccergolf kombiniert die beiden Sportarten Fußball und Golf. Üblicherweise werden, wie beim Golf, 18 Bahnen gespielt. Man muss dabei einen Ball über einen Parcours in ein Loch im Boden befördern und das mit möglichst wenigen „Kicks“. Der Unterschied zum Golf ist vor allem die Größe des Balls (ein handelsüblicher Fußball), die Größe des Lochs und die Länge der Bahnen. Ziele müssen nicht nur Löcher sein, es kann sich auch um Netze, Brunnen o.ä. handeln. Es müssen dabei natürliche Hindernisse wie Sandbunker, Wurzelstöcke, Steine o.ä. umspielt werden.

Jede Berührung des Balls zählt als ein Schuss. Trifft der Ball ins Rough (hohes Gras), so darf er von dort aus weitergespielt werden. Fliegt oder rollt er auf eine andere Bahn, bekommt der Spieler einen Strafpunkt und der Ball wird zum Abschusspunkt zurückversetzt. Gelangt der Ball in die Bepflanzung am Feldrand oder an eine sonst unspielbare Stelle, darf er zurückversetzt werden und es gibt einen Strafpunkt.

Genau wie beim Golf hat jede Bahn der Fußballgolf-Anlage eine gewisse PAR Zahl. Das ist die Anzahl der Schläge, die ein geübter Spieler im Idealfall für eine Bahn bis zum Einlochen benötigt. Die Punkte werden nach Anzahl der Schüsse und Strafpunkte gerechnet. Der Spieler mit den wenigsten Punkten gewinnt das Spiel.